Gutenberg-Museum Mainz

Als Weltmuseum der Druckkunst präsentiert sich das Gutenberg-Museum Mainz voller Stolz. Die Geschichte des Hauses beginnt im ersten Sommer des alten Jahrhunderts. Am 24. Juni 1900 begeht die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres weltberühmten Sohnes Johannes Gutenberg. Zu diesem Anlass gründet die Stadt ein Gutenberg-Museum und  eine gleichnamige Gesellschaft.

Heute, fast 110 Sommer später, ist es das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen. Hier kann man sich praktisch und theoretisch mit dem Verfahren auseinandersetzen, ohne das wir alle noch tumbe Toren wären. Denn der Buchdruck ist der Vorreiter jeder Informations- und Kommunikationstechnologie.

Setzschränke, Bleischriften und Plakatlettern aus Holz gibt es im Druckladen des Museum zu bestaunen. Dazu Kniehebel- und Tiefdruckpressen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An einer Tisch-Abzugs- und an zwei Hand-Abzugspressen kann man sich als Drucker probieren.

Zahlreiche Ausstellungen, Veranstaltungen und Sammlungen rund um das Universum ‘Buchdruck’ komplettieren das Angebot. Dazu kommen Spezialitäten für Freunde der Buchdruckkunst wie die Mainzer Minipressen-Messe. Eine Veranstaltung, zu der sich alle zwei Jahre passionierte Kleinverlage, Handpressendrucker, Buchkünstler und Autoren versammeln. (more…)

Queensberry: der neuste Stern am Popstars-Himmel

Mittlerweile verliert man den Überblick über die Masse an No Angels, Nu Pagadis, Monroses oder wie sie alle heißen. Seit Ende 2008 ist ein neuer Stern am Himmel billig und schnell produzierter Popmusik aufgegangen: Queensberry.

Das Style und die Songs, der Bandname und die Tourdaten standen schon längst fest, als die neuen Bandmitglieder noch gar nichts von ihrem Glück wussten. Gelockt von versprochenem Ruhm, Karriere und Anerkennung, strömten mehr oder weniger talentierte junge Frauen, die auch mehr oder weniger ins Konzept passten, zu den Castings in ganz Deutschland, wo eine mehr oder weniger qualifizierte Jury über ihr Schicksal richtete.

Und tatsächlich: Viele Castings und Fernsehausstrahlungen später standen die neuen Bandhaus-Bewohnerinnen fest, die dort dem speziellen Popstars

-Training unterzogen wurden und ihrem Traum vom großen Sieg ein bisschen näher schienen. Begleitet von emotionalen Hoch und Tiefs, von Zickerei und Versöhnung, war das Training nicht nur ein Üben von Gesang und Tanz, sondern auch psychischer Drill.

Nach zahlreichen Entscheidungsshows, verfrühtem Starruhm inklusive Medienhype, standen schließlich vier Engel für Queensberry fest - ohne Frage talentierte Frauen, die in der Popstars-Band ihre Chance für eine große Gesangskarriere wittern.

Wo viele Popstars, Superstars und Supertalente bereits in der Versenkung verschwunden sind, konnten sich nur wenige in der Realität behaupten, nachdem die nächste Staffel bereits folgte und das Medieninteresse sich anderen Themen zuwendete.

Wie es Queensberry ergehen wird, nachdem persönliche Differenzen und musikalische Vorlieben mehr zum Tragen kommen, sowie finanziell die Erwartungen der Produzenten erfüllt worden sind, wird die Zukunft zeigen. Zu wünschen wäre es Gabby, Leo, Vici und Anto auf jeden Fall, sich aus der Massenkompatibilität lösen und eigene Schritte im Musikbizz gehen zu können.